Stimmen aus der Presse / Rezensionen
Christian E. O. Millotat: Eliten der Bundeswehr im Einsatz. Offiziere im Generalstabsund
Admiralstabsdienst. Wurzeln, Erbe, persönliche Erfahrungen. Druffel & Vowinckel Verlag, 2009, 367 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, € 24,80. ISBN 978-3-8061-1197-2
Im Mittelpunkt dieser interessanten wehrwissenschaftlichen Untersuchung von Generalmajor a.D. Christian E. O. Millotat, langjähriges Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft und derzeitiger Leiter des Regionalkreises Südwest, steht ein von der Forschung bisher eher vernachlässigtes Element der preußisch-deutschen Militärkultur: die Arbeitsweise der Generalstabs- und Admiralstabsoffiziere von den Anfängen des Dienstes bis zum Einsatz in der heutigen Bundeswehr. Der Autor bringt in die Studie seine reichen Erfahrungen als Truppenführer in internationalen und nationalen Verwendungen und als Generalstabsoffizier in Stäben der NATO 15 und der Bundeswehr sowie im Verteidigungsministerium und an der Führungsakademie der Bundeswehr ein. In oft auch kritischer Analyse bewertet er das Führungsprinzip der Auftragstaktik, die Arbeitsweise in deutschen Stäben und die Wirkungsfelder der Generalstabsoffiziere / Admiralstabsoffiziere bei den heutigen multinational strukturierten Einsätzen; dabei weist er in klarere Analyse auch auf Fehlentwicklungen hin.
Die Studie untersucht und bewertet deutsche Generalstäbe seit ihren Anfängen in den preußischen Militärreformen, ihre Ausgestaltung im Laufe des 19. Jahrhunderts, ihre Bewährung, aber auch ihr Versagen in den beiden Weltkriegen bis schließlich hin zu ihrem Fortwirken unter veränderten Bedingungen in der Bundeswehr von heute. Im Einzelnen stellt Millotat nach einer einleitenden Betrachtung unterschiedlicher Führungsverfahren und Stabssysteme zunächst den Generalstabs- und Admiral-stabsoffizier in der Bundeswehr, seine Auswahl und Ausbildung, in den Mittelpunkt der Untersuchung – eine für sich schon lesenswerte Darstellung.
Es folgt eine kompakte, hervorragende Beschreibung der historischen Entwicklungslinie des preußischdeutschen Generalstabssystems von den Anfängen bis zur Beteiligung im Widerstand gegen Hitler. Im anschließenden Kapitel „Erbe und Herausforderungen“ untersucht er – auch unter dem Gesichtspunkt der Lehren Carl von Clausewitz’ – Wirken und Nutzen des historisch gewachsenen Erbes des preußisch-deutschen Generalstabssystems in der Bundeswehr. Im Mittelpunkt dieses Teils der Studie stehen: Einfluss auf die Innere Führung, auf das Berufsbild des heutigen Offiziers, auf Ausbildung, Bildung und Erziehung sowie auf die operative Führung. Der Autor zeichnet in seiner Studie insgesamt nicht nur die Geschichte des deutschen Generalstabswesens auf, es gelingt ihm auch darzustellen, wie stark Systeme der höheren
militärischen Führung durch die gesellschaftlichen und politischen Strukturen der jeweiligen Zeit geprägt werden. In seiner klaren, gut lesbaren Sprache schließt das Buch in der Tat eine Lücke in der wehrwissenschaftlichen Untersuchung. Dem Leser wird eine kompakte, interessante und gut geschriebene Darstellung der Entwicklung des Generalstabs- und Admiralstabsdienstes bis heute an die Hand gegeben, in die Generalmajor a.D. Millotat viel eigene Erfahrung einbringt. Fazit: Sehr lesenswert.
Rundschreiben Nr. 222 der CLAUSEWITZ-GESELLSCHAFT e. V., Hamburg
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Gert Sudholt
WORTE WERDEN WAFFEN
Ein deutscher Verleger über Gegenwart und Geschichte
Druffel & Vowinckel-Verlag, Stegen 2009 270 S. Geb. 19,90

>Einfach großartig. Hier wird in brillanter Form zu all dem Stellung genommen, was uns Deutsche im Interim so belastet. Ihre Ausführungen zum 8. Mai 1945 haben mich ganz besonders berührt<.
Dr. W. B. Bergen am Chiemsee
>Ich ... empfinde Dankbarkeit, dass Sie in brillanter Form das in kurzer Form zusammengetragen haben, was Patrioten in der Seele brennt. Vor allem kann man dieses Buch ganz besonders jungen Deutschen als Geschenk in die Hände drücken…In unserem heutigen Absurdistan braucht es eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte, klare Gedanken. Forschung nach der Wahrheit. Drang nach der der Freiheit. <
E.L. Heikendorf
>Die Leute haben noch nicht begriffen, dass Worte geladene Pistolen sind<, soll der französische Philosoph Jean Paul Sartre gesagt haben. Das klingt gefährlich, ändert aber nichts daran, dass viele Autoren nur zeitgeistige Schreckschüsse abgeben oder mit einer politisch korrekten Wasserpistole herumfuchteln. Wenigstens Rohrkrepierer sind dabei nicht zu gewärtigen.
Unter Fortsetzung jenes Sprachbildes darf dem oberbayerischen Verleger und promovierten Historiker Gert Sudholt die Benutzung intellektueller Leuchtspurmunition bescheinigt werden. Sudholt hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Arbeiten anderer Autoren herausgebracht, sondern auch selber zu politischen und zeitgeschichtlichen Fragen publiziert. Eine Auswahl seiner gewichtigsten liegt nun in Buchform vor, zusammengefasst unter dem Titel > Worte werden Waffen <. Schon die Themenvielfalt ist imposant: Preußen, Anti-Wehrmachts-Ausstellung, Kriegsschuld, Umerziehung, Europapolitik, Südtirol, Mei-nungsfreiheit, Einwanderung, ja sogar die Fußballweltmeisterschaft-eine ebenso breite wie bunte Palette, ergänzt von Portätskizzen bedeutsamer Geschichtsfiguren: Karl der Große, Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Queen Victoria, Churchill – und last not least Adolf Hitler. Fast immer geht es dabei um Fakten und Zusammenhänge, die in der > offiziösen Diskussion zu kurz kommen oder gleich ganz unterschlagen werden.
Sudholt hat profundes, vielfältiges Wissen, weiß sich gut auszudrücken und fürchtet sich nicht vor Tabuzonen. In jedem seiner Aufsätze finden sich Argumente und Hinweise, die über das Bekannte hinausgehen und dem Leser eine erweiterte Meinungsbildung ermöglichen. Es wäre schade gewesen, diese erst einmal benutzten > Waffen<, nicht noch einmal in Anschlag zu bringen.
NATION EUROPA, Coburg. Ausgabe Oktober 2009
Der Historiker und Verleger hat hier in einem Sammelband eigene Aufsätze und Vorträge der letzten Jahrzehnte zusammengestellt. Sie decken ein weites Feld aktueller Politik und Geschichte ab und sind aus nationaler Grundeinstellung geschrieben. Dabei werden zeitgenössische Tabus nicht beachtet. Über Kriegsschuld und Umerziehung, politische Korrektheit und Meinungsfreiheit oder Preußentum und Verteidigung der Wehrmacht findet der Leser Grundsätzliches, das meist auch die notwendigen Richtigstellungen zu den einseitigen Äußerungen der herrschenden Lehre umfasst. Daneben werden große deutsche Persönlichkeiten wie Karl der Große, Bismarck oder Hitler beschrieben, neben denen auch bedeutende Ausländer wie Königin Victoria von England und der Kriegspremierminister Churchill bewertet werden. Hier liegt eine sehr zu empfehlende historische Aufsatzsammlung vor.
Deutschland in Geschichte und Gegenwart III/2009 Tübingen
Leserstimme zu diesem Buch:
>…Eine große Freude haben Sie mir mit der Übersendung Ihres Buches getan. Ich bin davon überzeugt, dass ein solches Buch Mut verbreitet. <
H. W. Krause, Berlin
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Zu Sonderheft DEUITSCHE GESCHICHTE 1939 "Der Krieg beginnt" Roosevelt intrigiert, Churchill hetzt, Chamberlain zögert, Stalin täuscht, Hitler pokert. Damit wird zutreffend die politische Lage am Vorabend des Zweiten Weltkrieges beschrieben. Das vorliegende Sonderheft 2009 der Zeitschrift SDEUTSCHE GESCHICHTE nimmt in 13 Beiträgen anerkannter Historiker und Publizisten zu den Voraussetzungen des Krieges Stellung. Von Versailles über den Ostasienkonflikt und den Spanischen Bürgerkrieg spannt sich der Bogen zu den europäischen Krisen 1938/1939,die sich immer weiter aufschaukelten, bis der Krieg durch die Haltung der Regierenden in Warschau, London und Washington unvermeidlich wurde. Ein umfassender Rückblick über die Entwicklung der Katastrophe für Europa und die Welt. Beiträge von S. Scheil, W. Post, D. Bavendamm, W. Daschitschew, G. Schultze- Rhonhof, P. Hild, H. Simon, G. Pöschel, Alexander Graf Urechia, G. Sudholt, W. Brauneder, M. Kandil und H. D. Handrack.
Deutschland in Geschichte und Gegenwart III/2009 Tübingen
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"Wolffs Verdienst bestand letztlich darin, dass durch sein umsichtiges Handeln zahllose unsinnige und unnötige Opfer vermieden werden konnten. So bedauerlich es ist, dass Wolffs Aufzeichnungen erst jetzt erscheinen, so wertvoll erweisen sie sich doch für die historische Forschung, denn sie sind Zeitgeschichte aus erster Hand, eine unentbehrliche Quelle für jeden, der sich mit den Vorgängen in Italien während der Jahre 1943 bis 1945 beschäftigt."
Allgemeine Zeitung, Windhoek 19.11.2008
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NZ, Ausgabe München, 18. Sept. 2009 Artikel lesen: Teil 1 / Teil 2 oder als pdf
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